Rechtliches

Für Arbeitgeber

Laut eines BFH-Urteils (BStBl.2001 II S. 671, und aktualisiert vom 04.07.2007, Az. VI B 78/06, BFH/NV) sind gesundheitstfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz, wie die unseres Angebots steuerlich geltend zu machen.
(Es liegt kein steuerpflichtiger Arbeitslohn vor, wenn ein Arbeitgeber im Bereich der nachweislichen Gesundheitsfürsorge oder -vorsorge Zuwendungen an seine Arbeitnehmer macht. Denn bei diesen Maßnahmen überwiegt das betriebliche Eigeninteresse. Die vom Arbeitgeber gewählte Maßnahme muss nur berufsspezifischen Gesundheitsbeschwerden entgegenwirken.)
Bitte befragen Sie dazu Ihren Steuerberater.

Ein Arbeitgeber darf seit 2008 jedem seiner Arbeitnehmer bis zu 500 € im Kalenderjahr für die betriebliche Gesundheitsförderung steuerfrei zuwenden. Unter betriebliche Gesundheitsförderung fallen z. B. die Handlungsfelder „Stressbewältigung und Entspannung, Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates“. Die Übernahme bzw. Bezuschussung von Mitgliedsbeiträgen an Sportvereine und Fitness-Studios ist nicht steuerbefreit, es sei denn, die dort durchgeführten Maßnahmen entsprechen den fachlichen Anforderungen des Leitfadens Prävention der Krankenkassen. (Quelle: Blitzlicht, Sonderausgabe Steuern, Recht, Wirtschaft, Neuerungen II/2008, DATEV eG, 90329 Nürnberg)

Gedanken zur berufspolitischen Situation Shiatsu Praktizierender von Ulrike Schmidt, Schule für Zen Shiatsu in Berlin:

In den letzten Jahren ist eine rege Diskussion um die rechtliche Befugnis entbrannt, ob Shiatsu am gesunden Menschen ausgeübt werden darf, auch wenn der oder die Praktizierende nicht Ärztin oder Heilpraktiker ist. Unsicherheit, Angst und Panik sind entstanden. Bitte lesen Sie diesen (‚Shiatsu – ein horizontales Gewerbe? Gedanken zur berufspolitischen Situation’ von Ulrike Schmidt) und weitere interessante Artikel unter http://www.shiatsu-austria.at/magazin/magazin_31.htm.

Das Recht auf Gesundheit - Impulse der EU-Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland

Welche Rolle spielt der Umgang mit Krankheit und Gesundheit in der Kultur, der politischen Debatte und der Verteilung finanzieller Ressourcen in der Bundesrepublik Deutschland? (…) Auf den Punkt gebracht geht es (…) darum, dass es eigentlich wünschenswert wäre, wenn das Recht auf Gesundheit bzw. - präziser gesagt - wenn ein Recht auf Gesundheitsschutz und Gesundheitsversorgung in der Bundesrepublik Deutschland explizit in die Verfassung aufgenommen würde.
(Prof. Dr. Hartmut Kreß, Vortrag in der Universität Münster am 20.01.2005)

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG):

"Gesetz über die Durchführung der Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit"

Wichtige Inhalte:
  • Der Arbeitgeber ist für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten verantwortlich.
  • Unfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Erkrankungen sollen verhütet werden.
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz soll ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Betrieb sein.
  • Arbeitsbedingungen sollen nach festen Grundprinzipien gestaltet und regelmäßig beurteilt werden.
  • Beschäftigte sollen über Gesundheitsfragen am Arbeitsplatz unterwiesen werden.

Den Volltext des Gesetzes können Sie hier nachlesen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen movida Shiatsu